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Pondlife: das Spiel, das aus einem Teich einen Steckbrief-Katalog macht

Pondlife ist Süßwasser statt Riff — Otter, Frösche, Schildkröten, Welse. Der Unterschied zu den anderen Beckenspielen dieser Auswahl liegt in einer einzigen Bildschirmseite: der Karteikarte, die zu jedem Tier den lateinischen Namen und die Körpergröße nennt.

Runaway Play · Paket com.runawayplay.fishgame · Karte gelesen am 11.09.2026

Was im Teich lebt

Das erste Store-Bild zeigt den Teich im Querschnitt, von der Wasseroberfläche bis zum Grund. Ein Otter schwimmt durchs Bild, auf einem halb versunkenen Ast sitzen drei Schildkröten, links kriechen Frösche über Seerosenblätter. Unten am Grund: Koi, ein schwarzer Axolotl, Buntbarsche mit Querstreifen, ein paar Skalare.

Die Bildunterschrift lautet „Sammle Süßwasser-Kreaturen“. Das ist wörtlich zu nehmen — es geht nicht um ein Aquarium, sondern um einen Lebensraum, und Fische sind nur ein Teil davon.

Teich im Querschnitt: Otter, Frösche, Schildkröten auf einem Ast, Koi und Axolotl zwischen Steinen
Die Zeichnungen sind flächig und handgemalt, ohne Glanzlichter und ohne 3D. Auf einem anderen Bild ist ein Wels mit roten Flossen und vier Barteln in voller Breite zu sehen.

Die Karteikarte, die alles ändert

Auf dem siebten Store-Bild ist eine Detailansicht geöffnet. Links oben steht ein Seltenheitsschild: „Common“. Darunter ein gezeichneter brauner Frosch mit dem Namen „Spring Peeper“. Rechts eine Weltkarte, auf der ein Gebiet hervorgehoben ist.

Unter der Karte drei Zeilen: Classification — Pseudacris crucifer. Size — 3,8 cm. Region. Daneben ein Absatz Fließtext: Der Spring Peeper klettert gut, sitzt aber ungern hoch über dem Boden, und runde Haftscheiben an den Zehenspitzen halten ihn an fast allem, nass oder trocken.

Ein Mobilspiel, das den wissenschaftlichen Artnamen und die Körpergröße in Zentimetern nennt, ist in dieser Auswahl allein auf weiter Flur. Links unten sitzt ein Knopf „Create“ und ein Zähler „3 / 2“ — vermutlich Zutaten für das Ausbrüten dieses Tieres.

Steckbriefkarte Spring Peeper mit Weltkarte, dem Zusatz Pseudacris crucifer und der Größe 3,8 cm
Zwei Dinge fallen auf: Der Text auf der Karteikarte ist englisch, obwohl die Store-Karte deutsch ist. Und die Bildunterschrift darunter ist französisch — „Inspiré par de réelles espèces“ —, während die übrigen sieben deutsch beschriftet sind.

Vier Handgriffe, mehr nicht

Die restlichen Bilder erzählen den Ablauf, und er ist kurz. Sammeln: neue Tiere kommen in den Teich. Füttern: auf einem Bild schwebt ein grünes Futterstück mit der Zahl 10 über zwei Fröschen und einem blauen Flusskrebs. Brüten: Eier liegen in leuchtenden Blasen zwischen den Wasserpflanzen, aus jeder schaut ein winziger Fisch. Platz schaffen: neben einer Pflanzenwand hängen ein goldener Schlüssel und ein Vorhängeschloss.

Das ist der ganze Kreislauf. Kein Brett, kein Zeitlimit, keine Züge. Wer nach dem Unterschied zu den beiden Aquarienspielen sucht: Dort läuft die Zeit weiter, hier wächst etwas, das einen Namen bekommt.

Classification
Der wissenschaftliche Artname in der Karteikarte, etwa Pseudacris crucifer für den nordamerikanischen Spring Peeper.
Size
Körpergröße des echten Tieres, in Zentimetern. Beim Spring Peeper 3,8 cm — das ist die tatsächliche Größenordnung dieser Laubfroschart.
Region
Verbreitungsgebiet, auf der Weltkarte rechts hervorgehoben. Auf dem Store-Bild ist der Kartenausschnitt zu sehen, die Markierung aber nur schwach.
Common
Seltenheitsstufe, oben links auf der Karte. Weitere Stufen sind auf den Store-Bildern nicht zu sehen, dürften aber existieren.
Create
Knopf unter der Karteikarte. Daneben ein Zähler im Format „3 / 2“, der auf Zutaten oder Fortschritt hindeutet. Was genau er zählt, steht nirgends.
Brut
Der Vorgang, aus dem neue Tiere entstehen. Im Spiel als Eier in leuchtenden Blasen dargestellt, meist zwischen Wasserpflanzen.

Die jüngste Karte der Auswahl

Pondlife erschien am 19.03.2025 und ist damit das neueste der zehn Spiele. Das letzte Update datiert auf den 07.09.2026 — drei Tage vor dem Redaktionsstand dieser Seite. Version 1.25.18, Android ab 7.1.

Zum Vergleich: Reef Rescue wurde zuletzt am 03.01.2025 angefasst — vor dem Erscheinen von Pondlife.

Die Note steht bei 4,4 aus 18.172 Stimmen. Die Verteilung: 12.701 mit fünf Sternen, 3.263 mit vier, 703 mit drei, 351 mit zwei, 1.087 mit einem. Auch hier der Effekt, den man in fast jeder Karte sieht — ein Stern kommt dreimal so oft vor wie zwei.

Reichweite und Altersfreigabe, fünf Karten im Vergleich
Spiel Installationen Ø Bewertung USK
Pondlife1 Mio.+4,4 aus 18.172ab 0 Jahren
Fish Paradise500.000+4,5 aus 19.163ab 0 Jahren
Angeln und Leben10 Mio.+4,0 aus 338.615ab 0 Jahren
Fishdom100 Mio.+4,5 aus 6.720.054ab 12 Jahren
Tile Fish Matching100.000+4,4 aus 868ab 16 Jahren

Deutsche Play-Karten, gelesen am 11.09.2026. Orientierung, kein Angebot.

Werbung, Käufe und was sie bedeuten

Die Karte trägt den Hinweis „Enthält Werbung“. In-App-Käufe von 1,09 € bis 109,99 €. Beides sind Angaben des Entwicklers, beides sagt nichts über Häufigkeit oder Druck.

Die Kombination ist trotzdem aussagekräftig. Wie der gegenteilige Fall aussieht, steht auf der Seite zu Fishing Paradiso, wo die Spanne bei 10,99 € endet.

Fünf Fehler, die man im Teich macht

  • Das erste Bild für den Spielbildschirm haltenDer Querschnitt mit Otter und Schildkröten ist eine gezeichnete Übersicht. Wie viel davon gleichzeitig auf ein Telefondisplay passt, zeigt keines der acht Bilder.
  • Auf schnellen Fortschritt hoffenBrüten, füttern, freischalten sind drei Warteschleifen hintereinander. Wer Bretter mag, ist hier am falschen Ufer.
  • Die englische Oberfläche unterschätzenDie Karteikarte ist auf Englisch, inklusive Beschreibungstext. Wer Tiernamen nachschlagen will, sollte damit rechnen.
  • Den Schlüssel für Dekoration haltenSchlüssel und Vorhängeschloss neben der Pflanzenwand gehören zum Freischalten von Platz, nicht zum Einrichten. Das sind zwei getrennte Kreisläufe.
  • „USK ab 0“ mit „ohne Geldthema“ verwechselnDie Freigabe bewertet Inhalte. Werbehinweis und eine Kaufspanne bis 109,99 € stehen unabhängig davon in derselben Karte.

Wer alle zehn Karten nebeneinander sehen will, findet sie in der Übersicht. Und wenn Sie Pondlife tatsächlich spielen: Uns fehlt die Auskunft, wie viele Seltenheitsstufen es über „Common“ hinaus gibt. Auf den Store-Bildern ist keine einzige weitere zu sehen, und geraten wird hier nicht.

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Wie viele Arten sind es am Ende?

Das steht in keiner Karte und auf keinem Bild. Wer den Katalog im Spiel offen hat, kann uns die Zahl schreiben — dann steht sie hier, mit Datum und Absender.

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